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Spielbericht - Eintracht Erfurt : SV Alach

stadtliga

Im Prestigetreffen SV Alach gegen Eintracht Erfurt zogen die Alacher im Gegensatz zum Hinspiel den kürzeren und verloren mit 5:2.

Dabei war für den Betrachter von Beginn an erkennbar, dass die Eintrachtler aggressiver und überlegter zu Werke gingen. Man hätte denken können, dass der SV Alach nach dem starken 8:0 der Vorwoche mit großem Selbstbewusstsein auftreten würde. Davon war aber nichts zu sehen, weder spielerisch noch kämpferisch. Stattdessen war es für es für die Gäste eine Partie geprägt von Angsthasenfußball, was die Eintracht gekonnt zu nutzen wusste.

In der 21. Minute konnte der Gastgeber dann auch folgerichtig in Führung gehen. R. Hoffmann gewann ein Kopfballduell im 5-Meter-Raum und konnte verwandeln. Zwischenzeitlich gab es auch ein paar Chancen für Alach. Doch Michel Schack sein guter Schuss (29.) war leider nicht gefährlich genug. Das 2:0 von Schüler war dann sinnbildlich für diesen Tag. Der Eintracht-Stürmer ließ Stefan Buchwald aus der Außenlinie wie einen Schüler aussehen, zog nach innen und konnte, von keinem Abwehrspieler gestört, durch Florian Diemann’s Beine aus drei Metern einnetzen (38.). Mit dem 2:0 ging es in die Kabine.

Die letzte Hoffnung wurde aber durch Moll in der 56. Minute mit dem 3:0 zerstört um sie kurz darauf durch Christian Wowra seinen Kopfball wieder aufleben zu lassen. Der kleine Stürmer verwertete eine Flanke von Philipp Hoyer mustergültig zum Anschluss (58.). Dann plätscherte das Spiel vor sich hin. Einzig Schiedsrichter Markus Brand konnte durch seine Teilweise kuriosen Entscheidungen, die allerdings zu keiner Zeit Spielentscheidend waren, auf sich aufmerksam machen. In der 83. Minute keimte dann kurz der Hauch einer Chance auf den Ausgleich, als der Ex-Alacher Plodek mit einem wunderschönen Kopfball per Eigentor das 3:2 erzielte. Die Alacher warfen jetzt alles nach vorne und wurden in der 88. Minute mit dem entscheidenden 4:2 durch Schmidt gestraft. Hierbei sahen widerrum Stefan Buchwald und Libero René Ramsthaler nicht gerade gut aus. Beim 5:2 konnte Feller einen Freistoß-Abpraller ungestört abstauben.

Traurig noch der Platzverweis für Michel Schack, der nach einem Tritt gegen den Pfosten (!) von einem überforderten Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, was selbst die Gastgeber ins Staunen versetzte.

Tor

Florian Diemann

Abwehr

René Ramsthaler
Dirk Blasse
Björn Curt
Stefan Buchwald

Mittelfeld

Hans-Christian Reindel (<--> 20. Martin Dimitrovici)
Tobias KrausePhilipp Hoyer
Andreas Berner (<-->80. Sascha Löffler)

Sturm

Michel Schack
Christian Wowra


Tor: 1:0 S. Hofmann (21.), 2:0 Schüler (38.), 3:0 Moll (56.), 3:1 Wowra (58.), 3:2 Plodek (83. ET), 4:2 Schmidt (88.), 5:2 Feller (90.)

Spielbericht: Stefan Buchwald

Anmerkung: Besondere Leistung (fett gedruckte Spieler) und TA-Elf (Auswahl der besten Spieler des Spieltages) durch die Redaktion der „Thüringer Allgemeine“


Link: sevenload.com

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