1. Mannschaft

13.Spieltag. SV Alach I gegen SV Empor Erfurt I

Zwei Gesichter zeigte die Erste Mannschaft am Wochenende gegen Empor I

Wieder große Personalsorgen plagten den Trainer am Wochenende. Methfessel, Gothe, Krause, Münzberger, Kroupa, Ellinger und Rose fehlten. Somit ging es mit 12 Spielern und Rene Ramstaler, der schon 90 Minuten bei der zweiten Mannschaft in den Knochen hatte, gegen die sehr spielstarke Mannschaft aus Hochheim. Was auf uns zukam war wohl jedem bewusst, da man in der vergangenen Saison bereits mit zwei deftigen Niederlagen (6:1 und 7:2) unter die Räder kam. Aber zumindest wollte man sie etwas ärgern und nicht die Punkte bereitwillig abgeben. Dies klappte in der ersten Spielhälfte sehr gut. Man verteidigte sehr gut, stand gut im Raum und lies die Angriffsmaschinerie von Empor nicht zur Entfaltung kommen. So kam Empor erst in der 31. min zu Ihrer ersten richtigen Torchance, als Torwart Diemann mit Glanztat den Ball abwehrt, und der Nachschuss am Pfosten landet. Auch den abgefälschten Schuss aus halblinker Position kann er noch zur Ecke lenken. Das war es dann aber auch schon mit zwingenden Torchancen für Empor gewesen. Alach hatte sogar in der 36. min. die Führung auf dem Fuß, als Florian Blasse sehr gut auf Christian Diemann ablegt, der jedoch das Tor nur knapp verfehlt. Einen sehr gelungenen Einstand gab Martin Rüster im Sturm. Er war stets ein Unruheherd in der gegnerischen Hintermannschaft, und machte das was ein Stürmer machen muss. Leider setzte eine Zerrung ihm frühzeitig Grenzen auf. So ging es trotz allem mit einer sehr guten ersten Halbzeit in die Pause, darauf konnte man aufbauen. Was die Mannschaft dann aber zeigte, war für Außenstehende unbegreiflich. Nach einer sehr schönen Einzelaktion die zur 1:0 (52.) Führung für die Gäste führte, traten in der Folge wieder geballt alle unsere Probleme zu Tage. Man kann sagen mit jedem weiteren Tor verabschiedete sich ein Spieler wegen Konditionsmängeln und Willensschwäche aus dem Spiel. War die Defensive in hälfte Eins noch eine Einheit, zeigten Sie nun erste Auflösungserscheinungen. Zwei kapitale Fehler innerhalb von zwei Minuten schenkte Empor den Sieg. (2:0 3:0 64. und 65.). Hoyer und Naranjo verabschiedeten sich danach komplett aus dem weiteren Abwehrverbund, Ziegler überkam als Abwehrchef eine Verunsicherung, die man eigentlich bereits als abgelegt angesehen hatte. Die gesamte Hintermannschaft fiel in der Folge buchstäblich in sich zusammen. Ein Haken am 16er reichte und Naranjo war ausgespielt - 4:0 (73.) Das Mittelfeld stellte ebenfalls keine Hilfe mehr dar. So zeigten sich doch erhebliche konditionelle Mängel. Die Mannschaft zeigte eine Spiegelbild ihrer Trainingsbeteiligung! Als man sich dannach noch entschied an der Mittellinie auf Abseits zu spielen - diese Thematik wurde nun bereits hinlänglich besprochen und auch trainiert - lud man Empor regelrecht dazu ein, Alach abzuschießen. und da ließen sich die Hochheimer natürlich nicht zweimal bitten. So fallen zwei Tore (75. / 76.) zum 5:0 und 6:0. Aber nicht alle Spieler ergaben sich der Hochheimer Überlegenheit. Dirk und Florian Blasse, Christian und Florian Diemann sowie Matti Woelk stemmten sich gegen das Debakel, letztendlich aber zu wenige. Nach einem Abwehrfehler auf Seiten der Gästen, erzielte Woelk noch den Ehrentreffer zum 1:6 (84.). Nach dem 7:1 (88.) kam dann endlich der erlösende Abpfiff des guten Schiedsrichters. Mit solchen Leistungen wird es sehr schwer die Klasse zu halten. Wir bekommen einfach die vielen Gegentore in der zweiten Halbzeit nicht in den Griff. Das es geht, zeigte auch diesmal wieder die erste Halbzeit - wie schon so oft in dieser Spielserie. Konditionelle Schwächen und geistige Frische einzelner Akteure verhindern immer wieder bessere Ergebnisse. Wir haben jetzt drei Wochen Zeit etwas dagegen zu unternehmen (Trainingsbeteiligung) um in bestmöglicher Verfassung das Spiel gegen Lok anzugehen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren