B - Junioren

B - Junioren: SV Alach gegen SV Büßleben

SV Alach - SV Büßleben  4 : 0

 

 

 

Wieder stand ein Spiel gegen einen Tabellennachbarn auf dem Programm. Und wieder, wie schon gegen Blau – Weiß 52, waren nur 9 Feldspieler vom SV Büßleben bereit, dieses Spiel in Angriff zu nehmen. Langsam bekommt man das Gefühl, das sich die Stadtklasse der B – Junioren auflöst. Wir sollten aber schnell feststellen, das Büßleben ein ganz anderes Kaliber als BW 52 ist. Selbst mit 9 Spielern sollte uns Büßleben eine ganze Menge Arbeit, zumindest in der ersten Halbzeit, bereiten. Jedoch sollte es früher oder später für uns eine klare Angelegenheit werden, da man bei unserem Gegner irgendwie an das Lied von den Zehn kleinen „Spielerlein“ denken musste. Das Spiel begann – Sie waren nur noch Neun. Wieder mussten wir uns erstmal an diese Situation gewöhnen, wobei Rose bereits in der 2. min den Ball mit schönem Schuss an den Pfosten setzte. Büßleben spielte trotz Unterzahl von Anfang an gut mit, konnte das 1:0 (11.) von Rose aber nicht verhindern. Nach Doppelpass mit Philipp, kann er aus 12 m ins lange Eck einschießen. Dann war aber Büßleben am Drücker. Durch einen schönen Freistoss (18.) und einem Kopfball nach Eckstoss (21.) besaßen Sie gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Ob es nun am schönem Wetter lag oder den 9 Gegenspielern, Alach lies es in der ersten Halbzeit sehr ruhig und unkonzentriert angehen. Wir waren nicht in der Lage unsere Überzahl zu nutzen und Büßleben auszuspielen. Nur mühsam erspielten wir uns Torchancen. So in der 23. min als Blasse, nach Freistoss von Balßuweit, plötzlich frei vorm Torwart steht und vergibt. Die ganze erste Halbzeit nörgelte der Trainer von Büßleben am Schiri rum und forderte ständig gelbe und rote Karten für Alacher Spieler. Und im Leben ist es dann manchmal so, wer Karten fordert bekommt sie auch. So wie in der 35. min als der Torwart, nach Schuss von Rose, bereits geschlagen ist und ein Spieler von Büßleben mit Handspiel das Tor verhindert. Strafstoss – rote Karte – da warens nur noch Acht. Den Strafstoss setzt Synold 2 m neben das Tor. So blieb es beim 1:0 bis zur Halbzeit.

Nach der „Weckansprache“ in der Kabine, stand dann zu Beginn der zweiten Hälfte eine andere Mannschaft von Alach auf dem Platz. Jetzt lief der Ball und Büßleben hatte keine Chance mehr. Lediglich der Torwart konnte sich mit tollen Paraden, nach Schüssen von Rose (47.) und Panier (48.), auszeichnen. In der 49. min endlich das 2:0. Nach Eckstoss kann Blasse mit schönem Kopfball vollenden. Panier, der in der zweiten Hälfte mächtig aufdrehte, lässt in der 52. min mit schönem Solo einige Gegenspieler alt aussehen und vollendet überlegt zum 3:0 (52.). Jetzt ging es nur noch in eine Richtung. Blasse kann, nach tollem Pass von Feuerstein, in den Strafraum ziehen und wird gefoult (56.). Strafstoss – gelb-rote Karte für Büßleben – da warens nur noch Sieben. Blasse kann den Strafstoss sicher zum 4:0 verwandeln. Der Trainer von Büßleben hatte wohl nun genug gesehen. Er forderte beim Schiri den Spielabbruch wegen sportlicher Überlegenheit. Die Angst noch mehr Spieler zu verlieren war wohl der Auslöser. Dabei hat er doch nur bekommen, was er selber unbedingt vom Schiri gefordert hatte – Gelbe und Rote Karten. Spaß machen solche Spiele nicht. Wir hätten lieber gegen elf Büßlebener gespielt. So war es halt nur ein besseres Trainingsspiel über 60 Minuten. Gegen Union wird es wohl bedeutend schwerer werden.

 

 

Tor:

Benjamin Höfler  2,5

 

 

Abwehr:

Martin Synold  2,5

Eric Pohl  3

Christopher Trautmann  2,5

Marco Weishaupt  2,5

 

 

Mittelfeld:

Michael Balßuweit  2,5

Charles Philipp  2,5  <-->  (41.) Michael Feuerstein  2,5

Felix Panier  2

Matti Woelk  2,5

 

 

Angriff:

Florian Rose  2

Florian Blasse  2

 

 

Gelbe Karten:

Keine

 

 

Bester Spieler:

Felix Panier

 

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