2. Mannschaft

II.Männer: SV Alach II gegen ESV Lok Erfurt II

SV Alach II   :   ESV Lok Erfurt II   2 : 1

 

 

Im Heimspiel ging es diesmal gegen die zweite von Lok Erfurt. Lok hatte, nach dem Sieg von Schwerborn gegen Marbach am Vortage, die große Möglichkeit mit einem Sieg den Abstand zum Tabellendritten auf 4 Punkte auszubauen. Und so begannen die Gäste auch. Was da die Mannschaft von Lok spielerisch und läuferisch zeigte, war das Beste was ich diese Saison in der ersten Stadtklasse bis zu diesem Zeitpunkt zu sehen bekommen habe. Aber sie trafen auf eine Heimmannschaft, die gewillt war, wie auch bereits gegen Schwerborn, dem Tabellenzweiten  den Sieg so schwer wie möglich zu machen. Und so entwickelte sich ein sehenswertes Spiel beider Mannschaften, wo es kein Zuschauer bereuen sollte, der den Weg nach Alach gefunden hatte. Lok begann sehr stark und Alach mühte sich gegen diesen Druck zu bestehen. So hatten Lok in den ersten 30 Spielminuten gute Möglichkeiten zur Führung (18., 20., 21., 25.), die sie aber leichtfertig vergaben, oder Pohl noch  eine Hand zwischen Ball und Tor bekam. Pohl, der diesmal als Ersatz für den verhinderten Semlow im Tor stand, machte seine Sache an diesem Tag sehr gut. Und dann war für Alach „Berner Zeit“. Nach guter Flanke vors Tor verwandelt er den Ball direkt zum 1:0 (32.) für Alach. Das hatte gesessen. Dies setzte bei der Heimmannschaft neue Kräfte frei. Lok versuchte noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, und  Alach gab kämpferisch alles. Und in der 45. Spielminute verwertet abermals Berner einen Ball vom Gegner per Kopf zum 2:0. Damit ging es in die Halbzeit. Die clevere Mannschaft führte 2:0 und Lok durfte 15 Minuten darüber nachdenken was gerade passiert war. Aber Lok steht nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz und ging selbstbewusst in den zweiten Spielabschnitt. Aber die Alacher Spieler waren heiß und witterten Ihre Chance. Und man kann nur den Hut vor der Mannschaft ziehen, mit welchem Einsatz Alach für den Sieg arbeitete. Mit jeder Minute die verging wurde es schwerer für Lok den Druck aufrecht zu halten, da auch Alach immer öfter gefährlich vor dem Gästegehäuse auftauchte. Aber der Anschlusstreffer sollte noch fallen. In der 60. Spielminute ist die Mitte völlig offen und ein schöner Schuss aus 20 Metern schlägt unhaltbar im rechten oberen Eck zum 2:1 ein. Jedoch eine Schlussoffensive blieb von Lok aus. Das hohe Tempo und der zähe Widerstand von Alach über 70 Minuten zeigte nun bei einigen Spielern Wirkung. Nur ein Schuss, den Pohl an die Latte lenkt brachte noch mal Gefahr (72.), danach mussten Sie sich mehr um Ihr eigenes Tor kümmern, denn Alach setze nun noch mal nach. Einige unschöne Fouls zeigten in der Schlussphase die Enttäuschung einiger Spieler von Lok auf, in einem alles in allem aber sehr fairen Spiel beider Mannschaften. So blieb es bei einem etwas glücklichen Alacher Sieg. Lok hätte sich ein Unentschieden verdient gehabt, aber Ihre mangelte Chancenverwertung und eine hoch motivierte Alacher Mannschaft haben dies verhindert. Es war aber schön zu sehen, wenn man an unsere ersten 5 Partien zurück denkt, dass es auch mal den Gegner, trotz sehr guten Spieles, ereilt ohne etwas zählbares nach Hause zu fähren.

Tor:

Erik Pohl

Abwehr:

Georg Lusche

Stefan Günther

Stefan Buchwald

Erik Wachsmuth

Mittelfeld:

Felix Panier

Christian Wowra

Hans- Christian Reindel

Sascha Löffler  <-->  (70.)  Marco Weishaupt

Angriff:

Andreas Berner

Rene Ramsthaler  <-->  (65.)  Charles Philipp

Gelbe Karten:

Wachsmuth

Bester Spieler:

Pohl, Lusche, Günther, Buchwald, Wachsmuth, Löffler, Panier, Reindel, Wowra, Ramsthaler, Berner, Weishaupt, Philipp, Ramsthaler Ron. Lachend  

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