2. Mannschaft

II. Männer: ESV Lok Erfurt II gegen SV Alach II

ESV Lok Erfurt II   :   SV Alach II   1 : 3

 

 

Eine starke Vorstellung lieferte die alacher Zweite am Wochenende beim Tabellennachbarn Lok Erfurt II ab. Eigentlich sollte das Spiel auf Sonntag verlegt werden, damit wir die Alach I gegen Gispersleben unterstützen könnten J, dies wollte Lok nicht und erhoffte sich wohl daher einen Vorteil. Aber es sollte anders für Sie kommen. Nach drei Siegen in Folge hatte sich Alach wieder in der oberen Tabellenregion eingefunden und hatte Lust auf mehr. Unser Saisonziel waren 28 Punkte und der Nichtabstieg – nun stehen wir bei 40 Punkten und haben noch drei Spiele. Kompliment! So traf Lok auf eine hoch motivierte Mannschaft. Für Lok ging es schon fast um alles, nach der Niederlage gegen Ingersleben vergangene Woche und Ihrem schweren Restprogramm war ein Sieg gegen uns schon fast Pflicht, soll der Aufstieg in die Stadtliga noch klappen. Lok begann unerwartet reserviert - die erwartete Anfangsoffensive blieb komplett aus. So spielten wir von Anfang an problemlos mit und waren präsent. Und so nutzt Alach bereits die zweite Möglichkeit zur Führung. Nachdem Reindel Wowra perfekt bedient und er den Torwart zum 1:0 (9.) überwinden kann. Und diese Führung schien nun auch das Wecksingnal für Lok gewesen zu sein. Lok begann nun mehr zu investieren und wurde nach vorn gefährlicher. So entwickelte sich eine sehenswerte Partie beider Mannschaften. Und in der 30. Spielminute liegt der Ball fast zum Ausgleich im Netz. Nachdem Semlow eine Flanke völlig falsch einschätzt und der Ball auf dem Querbalken landet. Und genau in diese gute Phase der Heimmannschaft schlägt Alach wieder zu. Nach schönem Lauf von Feuerstein zur Grundlinie kann er mit perfekter Flanke Reindel bedienen, der mit sehenswerten Drehschuss ins lange Eck dem Torwart keine Chance lässt, und die Führung auf 2:0 (36.) ausbaut. Lok zeigte sich aber nur kurz geschockt und versuchte den Rückstand unbedingt noch vor der Pause zu verkürzen. Und die beste Möglichkeit verhinderte in der 41. Semlow, als er mit Glanztat den Schuss im 1:1 Duell verhindert. Ebenso zeigte der Heimkeeper noch eine Glanztat, als er Wowra in der 44. beim Solo über die rechte Seite beim Einschuss hindert. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause. In der Halbzeit wurde der Regen immer stärker und es sollte die komplette zweite Hälfte wie aus Kannen gießen. Lok begann nun sehr angagiert und versuchte das Spiel noch zu drehen – der Kopfball knapp über unser Tor sollte ein erstes Achtungszeichen sein (50.). Und wie bereits in der ersten Hälfte als Lok sich mühte, ist Alach wieder zur Stelle, nachdem Panier einen Freistoss am 16er unhaltbar in die linke obere Torecke zum 3:0 (54.) nagelt. Das war der Ko für Lok. Lok gab sich in der Folge nicht geschlagen, aber Alach und der starke Regen – auf dem Platz stand das Wasser teilweise Zentimeter hoch – ließen keinen schönen Fußball mehr zu. So hatten beide Mannschaften noch einige Möglichkeiten das Ergebnis zu verändern, aber nur Lok schafft in der 80. noch den Ehrentreffer zum 3:1. Mehr passierte nicht mehr. Eine perfekte Chancenverwertung mit drei sehenswerten Toren brachte Alach den hochverdienten Auswärtssieg.

 

Tor:

Michael Semlow

Abwehr:

Georg Lusche

Sascha Löffler

Matthias Wächter  <-->  (65.)  Patrick Menge

Stefan Buchwald

Mittelfeld:

Felix Panier

Michael Feuerstein

Hans Reindel

Marco Weishaupt

Angriff:

Christian Wowra  <-->  (55.) Ronn Ramsthaler

Andreas Berner

 

Gelbe Karte:

Reindel

Beste Spieler:

Reindel, Panier, Semlow, Wowra

 

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