2. Mannschaft

II. Männer: SV Alach II gegen SpVgg. Eintracht Erfurt II

Vierter Sieg in Folge! Die Zweite Mannschaft von Alach segelt weiter auf der Euphoriewelle dahin.

Auch gegen den Mitaufsteiger Eintracht II konnte am Wochenende ein überzeugender 3:0 Sieg eingefahren werden. Die Gäste traten ohne Ihren Besten Spieler Steve Hoffmann zum Hartplatzduell an, was dem Alacher Trainer einige Sorgen weniger bescherte. Bei Alach fehlten Feuerstein (Grippe) und Blasse (Verletzung) gegenüber dem Duell von letzter Woche. Dafür wurde unerwartet Reindel – der in den letzten Wochen in der Ersten Mannschaft sehr gut gespielt hatte – für dieses Wochenende dort ausgemustert! Die Zweite hat es gefreut, wieder das Können von Reindel in der Mannschaft zu haben, was uns noch flexibler machte und die beiden Ausfälle vergessen ließ. So konnte der angeschlagene Woelk den etwas ruhigeren Posten in der Abwehr übernehmen – jetzt werden sich wieder alle Verteidiger aufregen wenn sie dies lesen – und Reindel die Außenbahn beackern. Die Vorgabe des Trainers war, von Beginn an ein hohes Tempo zu gehen, den Gegner zu beschäftigen und Ihn spätestens in der Zweiten Hälfte zu besiegen. Letztendlich gelang dies perfekt, aber doch nicht so leicht wie erhofft. Denn die Eintracht war gut auf diese Partie vorbereitet und hielt lange Zeit sehr gut dagegen. Alach war spielerisch die bessere Mannschaft und zeigte dies auch. Sehr gute Spielzüge waren zu sehen und man kann eigentlich niemanden heraus stellen, da wir aus allen Mannschaftsteilen gefährlich agierten. Nur der Hartplatz verhinderte den einen oder anderen Abschluss. Das erste Spiel auf diesem Boden war doch noch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber damit hatten beide Mannschaften zu kämpfen. Wie bereits geschrieben stellten die Gäste eine hohe Laufbereitschaft und Kampf dagegen, so dass zumindest in der ersten Spielhälfte nur wenige Torchancen zu verbuchen waren. Die ersten gefährlichen Situationen waren der Schuss von Mayer (8.), der gerade noch geblockt wurde und auf Seiten der Gäste ein Kopfball (10.), der nur knapp das Gehäuse verfehlte. Und so geht Alach mit einem glücklichen Treffer in der 24. Spielminute durch Ziehrenner mit 1:0 in Führung. Was Krause vergangene Woche bereits gegen Union gelang, machte diesmal Ziehrenner nach. Eine Flanke auf Höhe linker Mittellinie vor das Tor geschlagen, unterschätzt der Gästekeeper, und der Ball landet hinter Ihm im Tor. Man hätte vermuten können, das da irgendwelche Wetten unter den Verteidigern laufen, aber Spaß beiseite, dies war natürlich für Alach wichtig und für Eintracht bitter. In der Folge gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo, und da bis dahin beide Abwehrreihen einen guten Job machten, blieben zwingende Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Einzig der Schuss von Mayer kurz vor der Pause (43.) brachte nochmal Gefahr für die Eintracht, denn der Ball ging nur knapp über den Querbalken. So war Halbzeit und der Trainer mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden, nur eben das Ergebnis war zu knapp. Die Gefahr durch einen Fehler auf dem Untergrund den Ausgleich zu bekommen schien zu groß. So war die einfache Formel – Tempo weiter hoch halten und Torchancen konzentriert verwerten und damit das Spiel endgültig zu entscheiden. Und die Mannschaft setzte dies sehr gut um. Scheiterte Mayer in der 50. Spielminute noch am Torwart, so krönt Gothe seine gute Leistung an diesem Tag mit dem 2:0 (59.). Richtig abgezockt nutzt er die sich ihm bietende Zeit – visiert aus 16 Metern das rechte Toreck an und trifft perfekt. Damit war die Moral der Eintracht gebrochen und Alach dominierte die Partie. Das 3:0 (78.) viel dann etwas umstritten. Ein Schuss von Mayer wird von einem Eintrachtspieler Richtung Tor abgelenkt, der Torwart klärt in höchster Not, aber wohl in den Augen des Linienrichters und der Alacher Spieler erst hinter der Torlinie und somit wird der Schuss als Tor gewertet. Das sahen die Eintrachtspieler natürlich anders. Damit war das Spiel dann endgültig entschieden. Alach gewinnt verdient das Aufsteigerduell und bleibt weiterhin in der Tabelle auf dem dritten Platz. Dank hiermit auch an unsere beiden Sponsoren Wächter und Huth, für die großzügigen „Spenden“.

 

Michael Semlow - Rene Ramsthaler, Matti Woelk, Olli Ziehrenner, Tobias Krause - Florian Rose (70.) Stefan Günther, Robert Gothe, Sascha Löffler, Hans-Christian Reindel (85.) Marco Weishaupt - Christopher Mayer (78.) Sascha Wolf, Andreas Berner

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